Ausbildung oder Studium?
Abi geschafft, was nun?
Die Frage stellen sich doch einige oder etwa nicht? Geht man nach der 10. Klasse ab, steht die Frage eigentlich erstmal nicht zu Diskussion, aber nach dem Abitur stehen einem die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Was spricht für eine Ausbildung? Kurzfristig gesehen mit Sicherheit recht viel. Im Normalfalls hat man nur einen gewissen Teil Theorie an einer der vielen Berufsschulen und die restliche Zeit arbeitet man scon richtig mit. Das bringt mehr Abwechslung mit sich und besonders nach den zwölf bis dreizehn Jahren Schule, ist jeder froh nicht weiterhin von früh bis abends die Schulbank zu drücken. Ein weiterer Vorteil ist auch die Bezahlung, welche pro Lehrjahr steigt.
So besteht die Möglichkeit relativ früh selbstständig zu sein und vielleicht schon in eine kleine eigene Wohnung zu ziehen. Früher war auch die deutlich kürze Zeit für eine Ausbildung ein starker Beweggrund, der aber durch die kurzen Bachelorstudiengänge entkräftet wird. Ganz klar gibt es auch Nachteile. Oft die geringere Bezahlung im späteren Berufsleben, aber auch die Beschränktheit auf den erlernten Beruf. Ein zukünftiger anderer Berufswunsch ist dann eher schwieriger zu realisieren.
Beim Studium hingegen drückt man noch mindesten drei weitere Jahre die Schulbank. Der Stoff ist oft sehr trocken und es wird verlangt, sich sehr viel in Eigenregie anzueignen. Allerdings bieten auch viele Studiengänge große Freiheiten, so dass mühelos nebenher gejobbt werden kann oder man das Leben nochmal richtig genießen kann. Ganz klare Vorteile sind die Chancen nach dem Studium für den Berufseinstieg. Es gibt mehr Jobs und deutlich besser bezahlte und interessant Positionen. Durch ein Studium hat man oft eine große Bandbreite von Jobs die in Frage kommen.
Die Möglichkeit besteht, sich genau auf die Positionen zu bewerben, die sich genau mit dem Teilbereich den man im Studium geliebt hat, beschäftigt. Wer besonders hoch hinaus will, sollte versuchen auf eine private Elite Uni zu kommen. Auch hier werden Abschlüsse wie der Bachelor und der Master absolviert, aber oft in viel kleiner Kursen. Ein Auslandsaufenthalt gehört in den meisten Fällen auch dazu. Oft knüpft man sehr schnell nationale und internationale Kontakte zu großen Unternehmen und hat nach dem Studium oft sofort einen guten Arbeitsplatz.
Möchte man Praxis und Theorie mehr vereinen, aber nicht auf ein Studium verzichten wollen, ist man mit einem Studium an einer Fachhochschule oder an einer Berufsakademie gut beraten.
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