Ausbildung: der Weg zum Beruf
Eine Ausbildung vermittelt dem Auszubildenden für seinen späteren Beruf benötigte Fähigkeiten und Kenntnisse.
Im Gegensatz zur Bildung stehen bei der Ausbildung zumeist praktische Lerninhalte im Vordergrund. Diese werden meist in einem standardisierten Verfahren vermittelt, was bedeutet, dass ein Ausbidungberuf in allgemeingültige Lernschritte unterteilt ist : So spezalisiert sich ein angehender Maler und Lackierer zum Beispiel erst nach Erlernen der Grundkennntnisse in Praxis und Theorie im dritten Lehrjahr. Hier kann er zwischen drei Fachrichtungen wählen: Instandhaltung, Bauten-und Korrosionsschutz sowie Denkmalspflege.
Besonders Ausbildungsbetriebe und Berufschulen bieten eine Ausbildung in Form eines dualen Systems an: Dies beinhaltet eine praxiorientierte Ausbildung am Ausbildungsort und eine theoriebezogene Ausbildung in der Berufsschule.
Je nach Ausbildungsberuf dauert eine Ausbildung zwei bis dreieinhalb Jahre, bei entsprechender Leistung kann diese verkürzt werden.
Eine Ausbildung kann man auch an einer berufsbildenden Schule oder an einer Kollegschule machen.
Dies ist zum Beispiel oft bei Berufen im Eventbereich aber auch bei der Ausbildung zum Erzieher oder in der Kranken-und Altenpflege üblich. Hier absolvieren die Auszubildenden neben dem Unterricht berufsbezogene Praktika und oft noch ein Anerkennungsjahr in einem Betrieb- wie es zum Beispiel bei Erziehern der Fall ist.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, seine Ausbildung mit dem gleichzeitigen Erwerb der Fachoberschulreife, der Fachhochschulreife oder des Abiturs zu koppeln.
Welche Art der Ausbildung einem liegt und für welche man geeignet ist, kann man oft während der in der Schulzeit abgeleisteten Praktika erkennen.
Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz gehen manche Betriebe heute innovative Wege: Der Auszubildende darf sich mittels eines aussagkräftigen Videos bewerben.
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